Webradio und Livestream

Spezialtipp

Donaueschinger Musiktage 2022

Bild: SWR/Astrid Karger

Donnerstag, 21:05 Uhr SWR2

SWR2 JetztMusik

Donaueschinger Musiktage 2022

SWR2 JETZTMUSIK, "Donaueschinger Musiktage 2022". Neue Vocalsolisten Stuttgart, Gareth Davis, Bassklarinette

Tagestipp

Heute, 22:04 Uhr WDR5

U 22 - Unterhaltung nach zehn: UaW (1/2)

Mit Dietmar Wischmeyer Mit dem kleinen Tierfreund durch die kalte Jahreszeit Wiederholung: Mi. 22.04 Uhr Dietmar Wischmeyer kehrt mit seiner Kultfigur zurück an den Ort seines allerersten Auftritts Aufnahme vom 11. Dezember 2022 aus dem Bunker Ulmenwall, Bielefeld

Konzerttipp

Heute, 20:00 Uhr SRF 2 Kultur

Late Night Concert

Malcolm Braff solo / Garn am Fee Fi Fo Fum Festival Jazzmusiker:innen gehen Livekonzerte ganz unterschiedlich an. Teils planen sie rein gar nichts. Sie improvisieren drauf los und lassen sich einfach von ihrer Intuition leiten, wie der brasilianischstämmige Solo-Pianist Malcolm Braff.

Hörspieltipp

Heute, 20:10 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

Ursendung Die Entflohene (4/4) Robert de Saint-Loup Hörspiel nach dem Roman "La Fugitive" von Marcel Proust Übersetzung aus dem Französischen: Bernd Jürgen Fischer Hörspielbearbeitung: Manfred Hess, Hermann Kretzschmar Regie: Ulrich Lampen Mit Felix Goeser, Sebastian Blomberg, Elisa Schott u.a. Musik: Ensemble Modern Komposition: Hermann Kretzschmar Produktion: SWR/Deutschlandfunk 2022 Länge: ca. 49 Min Marcel Proust dechiffriert die Menschen als Leidende und Lächerliche im Maskenspiel ihres homo- wie heterosexuellen Begehrens. Die Belle Epoque dient dabei als gesellschaftliche Szenerie. Im letzten Teil des Hörspiels trifft Marcel seine alte Liebe Gilberte Swann wieder, die mittlerweile seinen Freund Robert de Saint Loup geheiratet hat. Bei einem Besuch auf deren Landsitz entpuppt sich das vermeintliche Eheglück als Chimäre. Marcel hingegen eröffnet sich die Chance auf ein ungeahntes Glück: die Erinnerung an seine Aufenthalte auf dem Lande sowie den Abschluss seiner Trauerarbeit um die durch einen Reitunfall gestorbene, mithin physisch wie geistig "entflohene" Albertine. Marcel Proust (1871-1922) entstammte einer wohlhabenden katholisch-jüdischen Familie. Sein Hauptwerk, den autofiktionalen Romanzyklus "À la recherche du temps perdu", schrieb er von 1908 bis zu seinem Tod. Die ersten vier Bücher dieses Meisterwerks modernen Erzählens machten noch zu Lebzeiten seinen literarischen Rang deutlich, die restlichen erschienen in bis heute diskutierten Ausgaben posthum. Die Entflohene (4/4) Hören 47:59Hören 47:59

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Colette Jenseits der Konventionen Anna Pawlowa Meistertänzerin des klassischen Balletts Das Kalenderblatt 31.1.1961 Schimpanse Ham startet ins All Von Susi Weichselbaumer . Colette - Jenseits der Konventionen Autorin: Gabriele Knetsch / Regie: Irene Schuck Colette oder Sidonie Gabrielle Colette - wie sie eigentlich hieß - erhielt als erste Frau Frankreichs ein Staatsbegräbnis. Als Schriftstellerin wurde sie von ihren Kollegen - Marcel Proust, André Gide oder Jean Cocteau - verehrt. Zugleich umgab Colette von Anfang an der Ruf des Skandals. Mit 20 heiratete das Mädchen aus der Burgunder Provinz den viel älteren Willy - einen Lebemann, renommierten Musikkritiker und Unternehmer. Er ließ junge Autoren literarische Meterware am laufenden Band schreiben - unter seinem Namen. Auch seine junge Frau verpflichtete er. Ihre vier "Claudine"-Bände waren von Anfang an Bestseller. Doch von den Einnahmen profitierte Colette nie. Als sie sich nach 13 Jahren scheiden ließ, begann sie ihr eigenes Leben als emanzipierte Frau und als Künstlerin. Sie lebte mit einer Frau zusammen, trat als Varieté-Künstlerin auf, war mehrmals verheiratet und schrieb unter eigenem Namen ernst zu nehmende Romane. Gabriele Knetsch porträtiert in ihrer Radio Wissen-Sendung diese aufsehenerregende "Frau jenseits der Konventionen". Erstsendung 8. Dezember 2020 Anna Pawlowa - Meistertänzerin des klassischen Balletts Autorin: Julia Smilga / Regie: Eva Demmelhuber An der Sankt Petersburger Kaiserlichen Ballettschule wollte man sie zuerst nicht, denn Anna Pawlowa war zu zierlich. Damals hatten Tänzerinnen akrobatisch zu sein. "Besenstiel" war Pawlowas Spitzname in der Ballettschule. Ständig kämpfte sie mit einem schwachen Rücken und für den Spitzentanz scheinbar ungeeigneten Füßen. Dass aus dem "hässlichen Entchen" der schönste Schwan aller Zeiten werden sollte, ahnte anfangs niemand. 1905 schrieb der Choreograf Michail Fokin das Tanzsolo des sterbenden Schwans speziell für die Tänzerin. Es dauerte gerade einmal drei Minuten - doch jene melodramatische Interpretation Pawlowas wurde weltberühmt. Von nun an ging ihr Name um die Welt. Durch Gastauftritte in Europa ab 1908 wurde sie international bekannt und als Sergej Djagilew 1909 Les Ballets Russes in Paris gründete, übernahm Anna Pawlowa die führenden Rollen. Pawlowa war auch die erste Tänzerin, die auf eine Welttournee ging, sie begeisterte mit ihren Auftritten in den USA, Mexiko, Venezuela, Indien, Australien und Neu Seeland. In Neu Seeland entstand auch ihr zu Ehren das berühmte Dessert "Pavlova" - eine mit Sahne und Früchten gefüllte Torte aus einer Baisermasse. So leicht, wie die Tänzerin selbst. Erstendung 8. September 2020 Moderation: Katharina Hübel Redaktion: Andrea Bräu

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Reserve [Spare]

Es war eines der berührendsten Bilder des 20. Jahrhunderts: Zwei Jungen, zwei Prinzen, die hinter dem Sarg ihrer Mutter gehen, während die Welt voller Trauer und Entsetzen zusieht. Beim Begräbnis von Prinzessin Diana fragten sich Milliarden von Menschen, was die Prinzen in diesem Moment dachten und fühlten - und welchen Verlauf ihr Leben von diesem Augenblick an wohl nehmen würde. Für Harry ist jetzt der Moment gekommen, endlich seine Geschichte zu erzählen. In seiner unverstellten, unerschrockenen Offenheit ist Reserve ein einzigartiges Hörbuch voller Einblicke, Eingeständnisse, Selbstreflexion und der hart erkämpften Überzeugung, dass die Liebe die Trauer für immer besiegen kann.

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