Webradio und Livestream

Spezialtipp

Donaueschinger Musiktage 2020

Bild: SWR/Eric Richmond

Mittwoch, 23:03 Uhr SWR2

SWR2 JetztMusik

Donaueschinger Musiktage 2020

Nicolas Hodges (Klavier)

Tagestipp

Heute, 19:05 Uhr Ö1

Dimensionen

Schrumpfkultur für Teilchenbeschleuniger Mit weniger Aufwand zur Weltformel Von Frank Grotelüschen Der letzte große Durchbruch in der Teilchenphysik ist fast 10 Jahre her: Der experimentelle Nachweis des Higgs-Teilchens mit dem LHC-Beschleuniger am Genfer CERN. Seither geht es nicht wirklich weiter, weil dazu noch größere bzw. energiereichere Beschleuniger notwendig wären. Nur wer soll die bezahlen? Ein alternatives Konzept wäre kleinere und billigere Plasmabeschleuniger. Sie funktionieren ähnlich wie ein Motorboot auf einem See: Das Motorboot verdrängt das Wasser und erzeugt hinter sich eine Welle. Auf dieser Welle können die Elektronen dann quasi surfen und auf einer kurzen Strecke eine Energie gewinnen, für die man mit konventionellen Beschleunigern Hunderte von Metern bräuchte. Erste Versuche haben gezeigt, dass das Verfahren funktioniert. Um robuste Plasmabeschleuniger zu bauen, die zu wichtigen, neuen Erkenntnissen führen könnten, müsste die Lasertechnik noch weiter verbessert werden.

Konzerttipp

Heute, 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Konzert

haus von Danmarks Radio, Kopenhagen Aufzeichnung vom 15.04.2021 Franz Berwald Sinfonie Nr. 1 g-Moll "Sérieuse" Franz Schubert Sinfonie Nr. 9 C-Dur D 944 Dänisches Nationales Symphonie-Orchester Leitung: Herbert Blomstedt

Hörspieltipp

Heute, 21:00 Uhr Bremen Zwei

Hörspiel: 28 Tage lang (2/3)

1940 errichteten die deutschen Besatzer das Warschauer Ghetto. Mehr als 500.000 Juden werden dorthin ,umgesiedelt" und gefangen gehalten. Hunger, die Gefahr von Typhus und Fleckfieber, die Willkür der SS sind allgegenwärtig und bestimmen den Alltag der Ghettobevölkerung. Mira, ein 16-jähriges Mädchen, ihre Eltern, ihr Bruder Simon und ihre jüngere Schwester Hannah gehören zu den eingepferchten Juden.

Featuretipp

Heute, 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Doris Dörrie "Die Welt einatmen" Zwischen Buddhismus und Kamikaze Die Symbolwelt der japanischen Kirschblüte Das Kalenderblatt 11.05.1848 Johannes Rebmann entdeckt den Kilimandjaro und keiner glaubt ihm ein Wort Von Simon Demmelhuber Doris Dörrie - "Die Welt einatmen" Autorin: Silke Wolfrum / Regie: Eva Demmelhuber Schon in ihrer Kindheit in Hannover entstand Doris Dörries Liebe zum Erzählen und zum Reisen. Beides gehört bei ihr eng zusammen, denn aus der Beobachtung der Umgebung schöpft sie ihre zahlreichen Romane, Geschichten, Kolumnen und Drehbücher. Je fremder die Umgebung, desto besser. Bekannt wurde "Deutschlands erfolgreichste Regisseurin", wie der Spiegel 1986 titelte, durch die Dreiecks-Komödie "Männer". Doch die Komödie blieb nicht ihr einziges Genre, zumal eines ihrer gern bearbeiteten Themen der Tod und die Vergänglichkeit des Lebens ist. Begeistert aufgenommen wurde auch ihr Film "Kirschblüten - Hanami" mit Elmar Wepper in der Hauptrolle des verwitweten Ehemanns, der in Japan die Träume seiner verstorbenen Frau nachlebt. Japan ist Dörries zweite Heimat geworden, viele ihrer Filme spielen dort. Immer wieder suchen ihre Figuren das Glück, mühen sich ab, scheitern und finden dann in der Feier des Augenblicks vielleicht so etwas wie Frieden. Doris Dörrie selbst versucht schreibend das Leben zu genießen und ein Stück weit festzuhalten - eine Überlebensstrategie, die sie in ihrem Buch "Leben, schreiben, atmen" allen empfiehlt. Zwischen Buddhismus und Kamikaze - die Symbolwelt der japanischen Kirschblüte Autorin: Isabella Arcucci / Regie: Christiane Klenz Sie gehört zum Japan-Klischee wie der Samurai oder die Geisha: Sakura no hana - die Kirschblüte! Jedes Jahr im Frühjahr gehen Bilder durch die Weltpresse, auf denen Massen von Japanern zu sehen sind, die unter duftigen Kirschbäumen den Frühling begrüßen. Doch die Kirschblüte ist in Japan mehr als ein Picknick-Anlass oder ein kitschiges Dekor auf Hello-Kitty-Accessoires. Seit 1.000 Jahren steht sie auch in Verbindung zum Buddhismus, als das Symbol der Vergänglichkeit alles Irdischen. Denn sobald die Kirsche ihre vollste und schönste Blüte erreicht hat, beginnt sie auch schon, diese Blüten zu verlieren. Während früher weise Mönche und verträumte Hofdamen die Kirschblüte in melancholischen Versen priesen, besingen heutige Popsongs die Sakura-no-hana als Symbol für die erste Liebe oder die erwachenden Zukunftsträume moderner Teenager. Für die jungen Kamikaze-Piloten jedoch, bedeutete die Kirschblüte das Ende all ihrer Hoffnungen. Die japanische Regierung wollte Nippons Söhne in der Blüte ihrer Jugend fallen sehen "wie Kirschblüten" und schickte sie in mit Kirschblüten bemalten Flugzeugen und mit Kirschblüten bekränzt auf ihre letzte Reise in den Tod ... Erstsendung: BR 2013 Moderation: Christian Schuler Redaktion: Susanne Poelchau

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Niederlage

Kriminalhörspiel von Doris Gercke. Auf dem Straßenstrich an der Hamburger Süderstraße nimmt die Privatdetektivin Bella Block ihre Recherchen auf. Eine alte Frau hatte sie darum gebeten. Petra, ihre Enkelin, eine heroinsüchtige Prostituierte, wollte aus dem elenden Geschäft aussteigen. Nun wird sie bedroht. Bella kommt zu spät: Das Mädchen ist tot und die Großmutter verschwunden. Aber Bella kommt dem Todesengel auf die Spur, einem von Zuhältern angeheuerten Killer. Und sie trifft Frank Beyer wieder, einst ihr Liebhaber und nun Einsatzleiter der Sonderkommission "Drogen und Prostituierte" auf dem Karrieretrip. Mit Hannelore Hoger (Bella Block), Ulrike Grote (Petra), Eva Zlonitzky (Anna Niemeyer), Siemen Rühaak (Frank Beyer), Gerhard Garbers (Eddie), Thorsten Statz (Kellner), Margrit Straßburger (Prostituierte), Bettina Engelhardt (Schwangere), Karl-Michael Mechel (Fahrer), Wolfgang Kaven (Freier), Edmund Telgenkämper (Polizist), Karin Nen

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